Sonntag 10. Nov. 2019 

Stadthalle "Museum" Hechingen

d,Alb-Dudler ..fätzig & schwäbisch ..

Schwarzwälder Bote * Hechingen

Die Schwaben "könne auch feiern“

Von Willy Beyer 11.11.2019 - 16:36 Uhr                     

Die Stimmung in der Halle war bestens ....

"Schwäbisch gschwätzt ond gsonga"                                                                                       Das ist ein Erfolgsmodell, was die Präsentation von humorvoller Mundart angeht. Die Veranstaltung am Sonntag in der Stadthalle war wieder einmal ein voller Erfolg.  Rund 200 Besucher sorgten für ein volles Haus. Das war früher nicht so, als die beliebte Veranstaltung  bis vor drei Jahren im eher kleinen "großen" Vortragssaal vom Bildungshaus St. Luzen stattfand. Doch mittlerweile ist die von der Stadt veranstaltete Mundartbühne, die es heuer 28 Jahre gibt, in der Stadthalle Museum ein richtiger Renner, bei dem es regelmäßig zu kollektiven Lachsalven kommt.Die Laienkünstler,         die das auszulösen vermochten, waren die Mimen vom Theaterensemble Starzeln

sowie die beliebte Musikgruppe "d’ Alb-Dudler". Die vermischten Schwäbisch mit flotter Rhythmik, die ins Bein ging.                                   Denn ad hoc wurde da auch mal im Eingangsbereich Twist getanzt.

Die Eigenwerke der Dreierformation aus dem Raum Münsingen hatten aber auch Rock- und andere zackige Rhythmen drauf – mit Texten, die zwangsläufig gute Laune versprühen.  Wie der Song, bei dem es im Refrain, der gerne auch mal mehrstimmig gesungen wurde, "Bora Bora" hieß   und der nichts anderes als eine Ode an die Zahnärzte darstellte.

Ob nun Liebeslied oder Rock ’n’ Roll: Die "Alb-Dudler" - nicht zu verwechseln mit dem österreichischen Süßgetränk "Almdudler", wie Werner Gaus schmunzelnd erklärte,  hatten es verstanden,  das Publikum in Stimmung zu bringen. Und das erklärten sie auch: "So sind m’r Schwaben halt, m’r könne schaffe’, aber auch feiern".

Die Sketche des Theaterensembles heizten die Stimmung zusätzlich ein. Und das nicht nur in Schwäbisch wie beim Sketch über das Chaosrestaurant mit den zurecht völlig unzufriedenen Gästen, sondern auch im teils derb-herzlichen Stück eines Frauenduos, das "uff Dübinge’ nuff zu" fahren will, um dort verschiedene Fachärzte zu konsultieren – wie den Urologen, der bei Ohrenprobleme hilf. Verwechslungen und sprachliche Bonmots, die hier auch schon mal bewusst mit osteuropäischem Akzent zur Sprache kamen. Alles in allem war das wieder ein gelungener Nachmittag, zu dem selbstredend auch die Versorgung mit Speis und Trank zählte, für den ganz tadellos der Tischtennisclub Stein gesorgt hatte. Da kann man nur sagen: Weiter so!

So isch,s Leba ..
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